| Dienstag, 22. Dezember 2009 |
| Binninger unterstützt Schülerunternehmen |
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Die Gottlieb-Daimler-Schule 1, das Otto-Hahn-Gymnasium und das Max-Planck-Gymnasium waren die "Firmenstandorte", an denen der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger am Montag vier Schülerunternehmen besuchte. Schülerinnen und Schüler gründen und leiten diese Unternehmen ein Jahr lang völlig selbstständig und haben dadurch die Möglichkeit, reale Geschäftsabläufe hautnah kennenzulernen. Als Zeichen der Unterstützung erwarb Clemens Binninger Anteilsscheine an allen vier Unternehmen. Durch den Verkauf von Anteilsscheinen bilden die Schülerinnen und Schüler das nötige Grundkapital, um ihre Geschäftsideen in die Tat umsetzen zu können. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln unterstützt die Schülerunternehmen dabei und steht mit Rat und Tat zur Seite. „Ich unterstütze die Schülerunternehmen, weil sie Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit fördern“, zeigte sich Clemens Binninger bei dem Besuch von dem Konzept überzeugt. Außerdem vermittelten sie Orientierungshilfe bei der Wahl eines geeigneten Berufes und gäben Anregungen zu unternehmerischem Denken und Handeln, so Binninger weiter. In diesem Jahr wurden im Kreis Böblingen mehr Schülerunternehmen gegründet als je zuvor, beispielsweise an der Gottlieb-Daimler-Schule 1 in Sindelfingen. Dort haben angehende Maschinenbautechniker das Unternehmen „PromoTech junior“ ins Leben gerufen. Sie entwerfen Werbebanner und bekleben Fahrzeuge mit Werbefolien. Gleich zwei Schülerunternehmen sind am Otto-Hahn-Gymnasium Böblingen aktiv. Das Unternehmen „local.BB“ wird ein Quartett-Spiel über den Kreis Böblingen auf den Markt bringen, um den Einwohnern die Besonderheiten der einzelnen Städte und Gemeinden im Landkreis bewusst zu machen. Die Firma „ListenUp.BB“ hat sich zum Ziel gesetzt, wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung zu verknüpfen. Die Schülerinnen und Schüler wollen über Kinderarbeit aufklären, indem sie ein Hörspiel über das Thema produzieren. Auch am Max-Planck-Gymnasium traf Clemens Binninger auf kreative Jungunternehmer. Die Schülerinnen und Schüler, darunter auch einige des Albert-Einstein-Gymnasiums, haben mit ihrem Unternehmen „sweat2get“ den Stubenhockern den Kampf angesagt. Sie wollen Jugendliche ermuntern, mehr Sport zu treiben und damit auch etwas für ihre Gesundheit zu tun. Die Schülerunternehmen haben im Kreis Böblingen schon Tradition. Sie wurden in den vergangen Jahren schon mehrmals ausgezeichnet. Mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung eines mehrsprachigen Imagefilms über die Stadt Böblingen wurde beispielsweise die Schülerfirma „image.BB“ des Otto-Hahn-Gymnasiums nicht nur erste im deutschen Wettbewerb, sondern sogar zu Europas bester Schülerfirma gekürt. Prominenteste Anteilseignerin war übrigens Bundeskanzlerin Angela Merkel. |









