| Freitag, 23. Dezember 2011 |
| Fördermittel für Mehrgenerationenhaus Treff am See |
|
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Mehrgenerationenhaus Treff am See in Böblingen in sein zweites Aktionsprogramm aufgenommen. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger mit. Von 2012 bis 2014 erhält das Haus eine jährliche Förderung von 40.000 Euro. „Das ist eine Bestätigung der hervorragenden Arbeit, die in Böblingen geleistet wird“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete. Mit dem Treff am See habe Böblingen ein gut funktionierendes Familienzentrum, das auch wertvolle Integrationsarbeit leiste, so Binninger weiter. Seit dem ersten Aktionsprogramm der Bundesregierung im Jahr 2006 sind 500 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland entstanden. Da die Förderung für die Mehrgenerationenhäuser der ersten Stunde zum Jahresende ausläuft, hat das Bundesministerium ein Folgeprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre aufgelegt. In diesen Einrichtungen, so der CDU-Bundestagsabgeordnete, könne nun auch der neue Bundesfreiwilligendienst absolviert werden. „Mehrgenerationenhäuser leisten einen aktiven Beitrag für mehr Solidarität in der Gesellschaft, denn durch ihre engagierte Arbeit werden neue Impulse für das generationenübergreifende Miteinander gesetzt,“ lobt Binninger deren Arbeit. Deshalb würden aus Bundesmitteln und aus dem Europäischen Sozialfonds für jedes Mehrgenerationenhaus 30.000 Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Der Anteil der Städte und Gemeinden betrage jährlich 10.000 Euro. Diesen Betrag können sie auch indirekt durch eine mietfreie Bereitstellung der Räume beisteuern. „Mit dem Aktionsprogramm wollen wir der Arbeit der Mehrgenerationenhäuser sowie der lokalen Vernetzung mit anderen Akteuren einen neuen Schub geben,“ so Binninger. Man wolle damit die Mehrgenerationenhäuser nachhaltig in die lokale Infrastruktur einbetten. „Das Aktionsprogamm des Bundesministeriums ist ein großer Erfolg. Ich freue mich, dass wir hier im Landkreis Böblingen davon profitieren,“ so Binninger abschließend. |










